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Der etwas andere Elchtest

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Dass eine Skisprungschanze in Norwegen besonderen Belastungen ausgesetzt ist, ist bekannt. Dass allerdings nicht nur wir unsere „Spuren“ in Norwegen hinterlassen, war für uns neu.

Elch überquert die Anlaufspur

Mehrere Elche haben nämlich die Anlaufspuren der größeren Schanzen am Midtstubakken für sich entdeckt. Unbeeindruckt queren sie die Schanzen und Anlaufspuren hin und her und was in unseren Breitengraden vielleicht als außergewöhnlich betrachtet wird, ist in Norwegen Normalität.

Im Winter sorgt die ungewöhnliche Begegnung zwischen Elch und Schanze zudem für so manchen kuriosen Moment: Wenn die Tiere die mit einer Abdeckplane geschützte Anlaufspur queren, finden ihre Hufe auf dem glatten Untergrund mitunter nur wenig Halt. Dann kann es passieren, dass ein Elch kurzerhand ausrutscht und die Spur hinunter über den Schanzentisch rutscht. Von einem klassischen „Elchtest“ kann dabei durchaus gesprochen werden – auch wenn aufgrund des nicht ganz unerheblichen Körpergewichts der Tiere wohl eher keine neuen Höchstweiten zu erwarten sind.

Für uns ist das eine dieser Geschichten, die zeigen, dass eine Skisprungschanze im täglichen Betrieb eben deutlich mehr aushalten muss als nur die Belastung durch Skispringer. Technik, Material und Konstruktion müssen mit den unterschiedlichsten Bedingungen zurechtkommen – vom eisigen Winter über den sommerlichen Trainingsbetrieb bis hin zu überraschenden Besuchern aus dem norwegischen Wald. Und genau so könnte man die aktuellen Entwicklung mit einem Augenzwinkern zusammenfassen: Unsere Spuren haben den Elchtest bislang definitiv bestanden!

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